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Seilbahn in Puebla: Soziale Wirkung im Fokus
Das neue Seilbahnnetz in Puebla (Mexiko) soll Zonen mit hoher Arbeitsplatz- und Handelsdichte miteinander verknüpfen und auch weitere soziale Bedürfnisse befriedigen.
Wie lokale Medien unter Berufung auf Regierungsangaben melden, werden mehr als 43.000 Berufstätige von dem Projekt profitieren, die täglich in der mexikanischen Metropole Puebla pendeln.
SI hat bereits über das Projekt und seine technischen Eigenschaften berichtet, nun rücken die wirtschaftlichen und sozialen Effekte für die Bevölkerung in den Vordergrund.
Der Koordinator des staatlichen Kabinetts, José Luis García Parra, erläuterte kürzlich die genauen Beschäftigten- und Betriebszahlen in den Kerngebieten entlang der geplanten Route.
Besonders stark profitieren die großen Wirtschaftsknotenpunkte wie das Centro Integral de Servicios mit über 7.900 Angestellten in 717 Betrieben sowie der Parque Juárez, der sogar rund 8.400 Beschäftigte in 1.118 Geschäften zählt.
Auch die Umgebung des CENHCH vereint fast 6.000 Arbeitskräfte in 939 Betrieben. Weitere wichtige Stationen betreffen den Parque Ecológico mit über 2.500 Beschäftigten, das Viertel Xonaca mit rund 3.840 Arbeitsplätzen, die Unidad Deportiva mit knapp 5.000 Arbeitnehmern sowie das Gebiet Amalucan mit etwa 1.741 Beschäftigten.
Die Seilbahn soll eine echte und zeitsparende Alternative zum oft überlasteten traditionellen Nahverkehr darstellen und gleichzeitig die täglichen Fahrtkosten der Pendler spürbar senken.
Seilbahnnetz Puebla

Soziale Mobilität
Die Regierung plant kostenlose Fahrten für bestimmte Gruppen: Grundschulkinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen sollen die neue Seilbahn gratis nutzen können.
Integration in das städtische Verkehrsnetz
Gouverneur Alejandro Armenta Mier hob hervor, dass die Seilbahn kein isoliertes System bleiben wird. Sie wird direkt mit den bestehenden öffentlichen Buslinien, den städtischen Radwegen sowie einem neuen, bundesstaatlichen Leihrad-System verbunden.
Der Zugang zu den Kabinen und der Umstieg zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln soll für die Fahrgäste so unkompliziert wie möglich gestaltet werden. Die Fahrgäste sollen mit einer Chipkarte oder per Handy bezahlen können.