
Stadt
Stuttgart: Neue Seilbahn-Trasse im Fokus
Der Stuttgarter Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik hat beschlossen, die Seilbahnverbindung vom Pragsattel zum Robert-Bosch-Krankenhaus weiter zu untersuchen.
In die Machbarkeitsprüfung fließen auch mögliche Streckenverlängerungen zum Burgholzhof, zur künftigen S-Bahn-Station Rosenstein sowie in Richtung Stuttgart-Ost ein.
Erstes Projekt vom Tisch
Hintergrund der Neuausrichtung: Im Frühjahr wurde bekannt, dass die Pilottrasse nicht realisiert wird. Das Seilbahn-Projekt zwischen dem Bahnhof Vaihingen und dem Eiermann-Areal ist vom Tisch, nachdem eine Machbarkeitsstudie gezeigt hatte, dass diese Strecke unwirtschaftlich ist.
Die Studie liefert der Stadt zugleich wichtige Erkenntnisse, um weitere potenzielle Seilbahnverbindungen fachlich fundiert bewerten zu können.
Der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper vertritt zum Thema folgende Position:
„Stuttgart hat Seilbahnpotenzial. Stuttgart ist grundsätzlich mit seiner Topografie und seiner Höhendifferenz von 350 Metern geradezu prädestiniert für eine Seilbahn. Seilbahnen können als Teil des ÖPNV ein effizientes und umweltfreundliches Verkehrsmittel sein. Wir sollten uns jedoch auf Seilbahn-Projekte konzentrieren, bei denen der Nutzen-Kosten-Faktor positiv ist. Deswegen sollten wir das Seilbahn-Projekt in Stuttgart-Vaihingen zum Eiermann-Campus nicht weiter verfolgen, aber das vom Robert-Bosch-Krankenhaus vorgeschlagene Seilbahn-Projekt vom Pragsattel zum Robert-Bosch-Krankenhaus auf seine Machbarkeit hin untersuchen.“