Preise setzen mit Hirn

Ob Schnäppchen oder Abzocke – unser Gehirn entscheidet oft unbewusst. Das Neuropricing nutzt die Hirnforschung, um diesen „Schmerz des Bezahlens“ zu messen und optimale Preise festzulegen. Wie das genau funktioniert, erklärt Kai-Markus Müller, Professor für Konsumentenverhalten.

Herr Müller, was ist Neuropricing?

Beim Neuropricing setze ich Methoden aus der Psychologie und der Hirnforschung ein, um herauszufinden, wie viel Geld Menschen bereit sind, für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bezahlen, und wie hoch ihre Wertwahrnehmung dafür ist.

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