STADT
Seilbahnen als Transportmittel für Menschen, Waren und Güter im urbanem Raum
Seilbahn als Booster
Wie können urbane Seilbahnen Wirtschaft und Gesellschaft stärken? Urbane Seilbahnen sind mehr als nur ein Verkehrsmittel. Sie lösen positive soziale und ökonomische Effekte aus. Welche, das hat Clemens Schneider für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg (Deutschland), erforscht.
Digital Nudging: Wie bringt man Menschen dazu, nachhaltig mobil zu sein?
„Digital Nudging“ motiviert Menschen zur Nutzung nachhaltigerer Mobilitätsoptionen, etwa vom Auto auf das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder zu Fuß zu gehen. Im Fokus stehen „weiche Interventionen“, die digital umgesetzt werden können und ohne Einschränkungen oder Verbote auskommen. Ein kostenfreies Handbuch von Salzburg Research bietet konkrete Handlungsempfehlungen und Ideen für Verkehrsbetriebe, Behörden und Institutionen.
Potenzial- und Hemmfaktoren für urbane Seilbahnen
Der Ballungsraum München mit rund 1,5 Millionen Einwohnern ist stark vom Pendlerverkehr geprägt. Gleichzeitig bestehen Defizite bei tangentialen Querverbindungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Welche Faktoren können für und gegen eine urbane Seilbahn sprechen?
UITP Summit in Dubai abgesagt
Als Medienpartner wurden wir von SI soeben informiert: Nach Bewertung der Lage in der Golfregion und der Auswirkungen auf den internationalen Reiseverkehr hat die UITP beschlossen, den UITP Summit 2026 abzusagen. Der Summit hätte vom 21. bis 23. April 2026 in Dubai stattfinden sollen.
Urbane Pläne im Heimatland der Seilbahn
Seilbahnen sind untrennbar mit der Schweiz verbunden und prägen das Image des Landes als Sport- und Naturdestination. Doch die urbane Variante tut sich bisher schwer. Trotzdem gibt es einige Projekte, von denen manch eines schon recht weit ist.
Deutschland: Wo werden urbane Seilbahnen geplant?
Urbane Seilbahnen scheinen besonders in Deutschland ein mediales Dauerthema zu sein: In vielen Orten poppen entsprechende Ideen auf, nur um meist kurz danach wieder in der Versenkung zu verschwinden. Es gibt jedoch auch Projekte, die mit zunehmendem Ernst verfolgt werden. Ein Überblick.
Urbane Seilbahnen: Von der Idee bis zur Umsetzung
Urbane Infrastrukturprojekte erfordern eine solide Vorbereitung und Planung, doch ausgerechnet bei der Seilbahn scheint dies oft ignoriert zu werden. Der Öffentlichkeit werden Ideen präsentiert, ohne vorab zu prüfen, welche Mobilitätsbedürfnisse überhaupt erfüllt werden sollen und welche Auswirkungen diese Verbesserung haben werden. Wie man es richtig macht, zeigt das erfolgreich umgesetzte Projekt „Câble C1“ bei Paris.
Toulouse: Effizientere Wartung für maximale Verfügbarkeit
Zeit und Sicherheit – das sind die kritischen Faktoren bei der Wartung von urbanen Seilbahnen. Die Zeitfenster sind eng, um den Betrieb nicht länger als notwendig zu unterbrechen. Mit viel Knowhow und selbst entwickelten Hilfsmitteln hat der französische Hersteller POMA die Instandhaltung von Seilbahnen optimiert. Bestes aktuelles Beispiel ist die Tragseilverschiebung an der „Téléo“ in Toulouse.
Chile: Neue Seilbahnlinie in Santiago eröffnet
Die neue Seilbahnlinie Pio Nono in der chilenischen Hauptstadt Santiago geht in einer Testphase in Betrieb. Bis Mitte März können Gäste eine kostenlose Fahrt buchen.
POMA betreibt und wartet nun die Seilbahn in Ajaccio
Im Oktober 2025 hat „Angelo“ den Betrieb aufgenommen – die erste urbane Seilbahn in Ajaccio, der Hauptstadt von Korsika. Für POMA ist die Arbeit damit aber nicht beendet, der französische Hersteller übernimmt für die nächsten zehn Jahre Betrieb und Wartung der Anlage. Über ein Rundum-Paket mit Vorbildwirkung für urbane Seilbahnprojekte.
Leitner baut erste urbane Seilbahn Ozeaniens
In Queenstown auf der neuseeländischen Südinsel laufen derzeit die Vorbereitungen für eine echte Mobilitäts-Revolution. In einem im Mai 2025 gestarteten Wettbewerbsverfahren wurde LEITNER nun offiziell für den Bau der ersten urbanen Seilbahnlinie Ozeaniens ausgewählt.
Seilbahn Jenesien: Bauvertrag unterzeichnet
Die Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) und der Südtiroler Seilbahnhersteller Leitner haben den Vertrag zum Bau der Seilbahn Jenesien geschlossen. Im Frühjahr wird nun das Ausführungsprojekt ausgearbeitet und in der zweiten Jahreshälfte kann voraussichtlich mit dem Bau begonnen werden.