Erneuerbare Energie für Seilbahnen: Bolivien setzt auf Eigenproduktion
In der bolivianischen Hauptstadt La Paz sind die Kabinen von Mi Teleférico bereits mit Solarpaneelen ausgestattet. Nun entwickelt das Management ein Modell zur Eigenproduktion erneuerbarer Energie, um die Stromnetzabhängigkeit zu verringern. Was deckt die Solarenergie schon jetzt ab, und was ist noch geplant?
Paris überlegt zweite Seilbahn – wo genau?
Französische Medien berichten, dass in Paris die Studien zu einem möglichen zweiten Seilbahnprojekt beginnen können. Was sagen Befürworter und Gegner des Projekts?
Mexiko City: die fünfte Seilbahn wird die längste der Welt
Die DOPPELMAYR Gruppe wurde für die Umsetzung der neuen Cablebús Línea 5 ausgewählt – eines der bedeutendsten Mobilitätsprojekte in Mexiko City. Die Anlage wird mit einer Gesamtlänge von 15,2 Kilometern und zwölf Stationen die längste urbane Seilbahn der Welt sein.
Ujjain: urbane Seilbahn zum Tempel
Ujjain gehört zu den sieben „heiligen Städten“ Indiens. Die Großstadt mit 550.000 Einwohnern zieht mit dem Mahakaleshwar-Tempel eine Vielzahl an Pilgern an. Nun soll ab Sommer 2026 eine Seilbahn die Gläubigen vom Zugbahnhof über eine Zwischenstation am Triveni-Museum zum Gotteshaus transportieren. Das Ingenieurbüro SALZMANN und die BERNARD Gruppe überwachen das Projekt.
Granada: Sulayr-Projekt – eine Seilbahn von der Stadt in die Berge
Rund 230.000 Menschen wohnen in der spanischen Großstadt Granada. Die andalusische Universitätsstadt mit dem berühmten Weltkulturerbe „La Alhambra“ ist das Tor zur Sierra Nevada – einer beliebten Bergregion. Damit einher gehen jedoch Verkehrsprobleme zwischen der Stadt Granada und dem Tourismusort Pradollano. Das Mobilitätsprojekt „Sulayr“ will hier Abhilfe schaffen – mit einer Seilbahn als Teil der Idee.
Urbane Seilbahn bei Paris eröffnet
Am 13. Dezember hat die urbane Seilbahn Câble C1 die ersten Fahrgäste begrüßt. Die rund 4,5 Kilometer lange Seilbahnlinie verlängert die Metro-Linie 8 und verbessert damit die Anbindung der südlich gelegenen Vororte von Paris an das Verkehrsnetz von Île-de-France. Die Region erhält damit eine nachhaltige Verkehrslösung, die sämtliche Kriterien der urbanen Mobilität und des Angebots der lokalen Verkehrsbehörde erfüllt.