DE
DE
EN

Die erste Kabine mit Lärchenholzmantel steht im französischen Örtchen Vaujany. Foto: WOLF

Wolfkabine

Alles ist möglich, nix ist fix: erste Kabine im Holzmantel

Die Wünsche der Kunden werden immer anspruchsvoller – auch was den Umweltschutzgedanken betrifft. Ein tolles Beispiel, wie man moderne Optik und Natur verbinden kann, zeigt das neue Produkt von WOLF: eine Kabine in Holzoptik.

 

Der Skiort Vaujany in Frankreich ist etwas ganz Besonderes. Er liegt auf 1250 Metern und besitzt den Charme eines traditionellen, aber dennoch modernen Dorfes. Rund um Vaujany lädt ein großartiges Wintersportgebiet umgeben von einer majestätischen Landschaft zum Skifahren, Snowboarden, Langlaufen und Schneeschuhwandern ein.

 

250 Pistenkilometer sorgen bei Anfängern bis hin zu Freeridern für pures Skivergnügen. Seit kurzem punktet das Skigebiet mit einer besonderen Neuheit: Seit Oktober zieht hier die erste WOLFKABINE im „Holzmantel“ ihre Blicke auf sich. André Sommer, Geschäftsführer der WOLF AG, ist auf das jüngste Produkt des Schweizer Kabinenherstellers sehr stolz: „Wir haben schon seit längerem das Bedürfnis nach einer WOLFKABINE mit Holzverbau wahrgenommen.

 

 

Die Wünsche der Kunden werden immer anspruchsvoller. Viele wünschen sich moderne Designs, wollen aber dennoch die Natur bei den Planungen nicht außer Acht lassen. So kam uns der Gedanke zu unserem neuen Modell“.

Neuer Look und dennoch alle Vorteile

Zusammen mit BMF France wurde die altbewährte WOLFKABINE Typ Alpine mit einer Lärchenholzverschalung ausgestattet. Das Ziel war, auf keinerlei Vorteile zu verzichten, d.h Leichtigkeit, Einfachheit bei Montage und Nachhaltigkeit durften nicht vernachlässigt werden. Die Entscheidung das Material Lärche zu verwenden, wurde bewusst getroffen, da sich das Holz seit jeher in der Baubranche bewährt.

 

Es wird von sehr vielen Architekten bevorzugt, da es optisch sehr viel hergibt und auch durch die Langlebigkeit punket. Der Kunde kann zwischen horizontaler oder vertikaler Lattung wählen. Zudem können Lattendicke und Abstände frei bestimmt werden. Und nicht nur das: „Das Besondere“, betont Sommer, „ist bei uns, dass auch Standard Kabinen ganz nach Wunsch des Kunden umgebaut werden können.

 

Im Prinzip sind auch keine Grenzen für andere Materialien gesetzt. Und ein Riesenvorteil für den Kunden ist es, dass die Vorarbeiten bei uns im Werk stattfinden und nicht vor Ort, wo eh schon alles eng und knapp ist.“

Das Projekt in Vaujany ging dank dem Schweizer Kabinenhersteller WOLF in zuverlässig bewährter Weise in nur 6 Wochen über die Bühne. Fotos: BMF/WOLF

„Das Design der Kabine in Vaujany ist dem der Station angepasst. Das kommt natürlich in vielen Orten gut an, denn Holz ist in den meisten alpinen Regionen nach wie vor der beliebteste Werkstoff“, erzählt Sommer. Thibault Francou von BMF France war vor Ort u.a. für die Projektleitung zuständig und erklärt, warum diese Holzkabine nicht nur optisch einen Vorteil bringt: „Die Kommandokabine durfte nicht zu schwer sein, da sie auf einem Gitterrost Perron eingerichtet werden musste – dieses befindet sich allerdings 5 Meter über dem Boden. Also entschieden wir uns für eine WOLF-Kabine in Holzummantelung!“

 

Zudem sei Yves Genevois, Bürgermeister von Vaujany, schildert Francou, sehr bedacht darauf gewesen, dass auf die regionale Bauweise Rücksicht genommen werde. „Da sich die Bergstation der Anlage mitten im Dorf befindet, haben wir uns gemeinsam für einen natürlichen Look, eine Holzverkleidung, entschieden“.

Und warum hat man sich in Frankreich für den Kabinenhersteller WOLF entschieden? Nur 6 Wochen Lieferzeit, das Ganze aus Schweizer Präzisionshand – Argumente, denen nichts mehr hinzuzufügen ist! bm