DE
DE
EN

Ob AlpinFlexFräse, Seitenfinisher oder Überwurfschutz –es hat sich viel getan bei KÄSSBOHRER.

Durchdachte Fräse richtig dosiert

Das Rezept für die besten Pisten: Ganz entscheidend für die Pistenqualität ist der richtige Einsatz der Fräse – einer Fräse

Das Rezept für die besten Pisten: Ganz entscheidend für die Pistenqualität ist der richtige Einsatz der Fräse – einer Fräse , die echt was auf dem Kasten hat.

 

Dass die Pistenqualität eines der entscheidendsten Kriterien bei der Wahl des Skigebietes ist, ist nicht neu. Zwar hängt eine haltbare, gut fahrbare und damit sichere Piste von vielen nicht beeinflussbaren Faktoren wie Temperatur, Schneehöhe und -beschaffenheit ab. Und ganz klar, man muss mit dem Räumschild vorarbeiten. Doch ganz entscheidend für die Pistenqualität ist auch der richtige Einsatz der Fräse .

 

Mit der AlpinFlexFräse (AFF) steht bei den großen, starken PISTENBULLY-Modellen PISTENBULLY 400 und PISTENBULLY 600 eine Fräse zur Verfügung, die viel mehr kann, als mancher vermutet. Man muss nur wissen, worauf zu achten ist. Hier einige Tipps der KÄSSBOHRER-Experten:

Schneetransportklappe

Wenn sie zu ist, dann ist sie zu – und oftmals wird die Schneetransportklappe zu früh zu weit geschlossen. Die Folge: Schnee und Eis bauen sich auf. Und zu viel Schnee in der Fräse erhöht den Dieselverbrauch. Ist sie hingegen zu weit offen, leidet die Pistenqualität. Bei weichem Schnee gilt es also, die Klappe recht weit zu öffnen und so für einen schnellen Durchlauf zu sorgen. Bei hartem Schnee ist die Klappe besser zu – die Eisklumpen werden intensiver gefräst und landen nach ein paar Runden in der Fräse fein zerkleinert auf der Piste. tipp: Die Klappe mehrmals täglich einstellen – kleiner Aufwand, große Wirkung!

Die Experten aus dem PistenBully-Fräsenteam v.l.: Alexander Dehm, Thomas Menz, Wolfgang Seibert, Andreas Häußler, Claudius Hänger. Fotos: PISTENBULLY

SNOWtronic

 

 

Mit SNOWtronic ist eine gleichmäßige Frästiefe, gerade bei Fahrten über Hügel, automatisierbar. Je nach Einstellung können Schneehügel aber auch abgetragen (à 0 %) oder aufgebaut (à 100 %) werden. Bei einer mittleren Einstellung von 40 – 60 % wird eine gleichbleibende Frästiefe erhalten. tipp: Hierbei hilft übrigens eine angepasste Fahrgeschwindigkeit enorm! Fahrzeug- und Fräsenkalibrierung Damit die SNOWtronic zuverlässig funktioniert und korrekt regelt, müssen Fahrzeug und Fräse richtig kalibriert sein. Diese Einstellung auf die sogenannte Null-Lage ist ein weiterer wichtiger Faktor für ein gutes Präparierergebnis. Auch die Verstellung des Fahrwerks oder eine Gewichtsveränderung zum Beispiel durch Auf- oder Abbau einer Kabine oder Winde beeinflussen die Null-Lage der SNOWtronic. 

Der große Überwurfschutz verhindert, dass Schnee auf die Fräse oder auf die bereits präparierte Piste gelangt.

Ihre Kalibrierung erfolgt auf einer ebenen Fläche bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs und dann jedes Jahr (oder bei Bedarf) durch einen Mechaniker bei der Revision. Tipp: Einmal richtig kalibriert, ist die SNOWtronic nicht zu toppen!

 

Frästiefe

Ob SNOWtronic oder nicht, bei extremen Pistenbedingungen reagieren 10 Tonnen Fahrzeug und Fräse bei Berg- und Talfahrt anders als normal. Die Schwerkraft meldet sich mit kleinen Auswirkungen auf die Frästiefe.

Tipp: Gerade bei sehr harten Pistenverhänissen sollte die Frästiefe bei jeder Berg- bzw. Talfahrt entsprechend Steigung bzw. Gefälle neu angepasst werden. Dann ist es auch hier zur optimalen Fräsund damit Pistenqualität nur ein kleiner Dreh in die richtige Richtung. Aber große Wirkung garantiert!

 

 

DIE FINISHERSTRUKTUR

Vordergründig sieht sie erst einmal einfach
schön aus, so eine gepflegte, frisch
präparierte Piste mit der typischen Cordstruktur.
Das bestätigt jeder Skifahrer.
Umfangreiche Tests belegen zudem,
dass die vergrößerte Oberfläche mit mehr
Kontakt zur kalten Nachtluft den Sinterprozess
fördert. Sie macht die Piste
griffiger. Und genau diese ausgetüftelte
Dimension der Cordspur ist ideal für das
Queren der Piste.

Optionale, hydraulisch klappbare Seitenfinisher verhindern Randwallbildung und optimieren den Übergang bei Überlappungen.

… und noch was:

 

Untersuchungen belegen, dass auch bei Neuschnee gefräst werden muss. Dabei werden die Schneekristalle zerkleinert und Luft gezogen. Der Schnee wird so erheblich kompakter. Wichtig bei der Präparierung ist auch der richtige Zeitpunkt, damit der Schnee sintern kann und so eine höhere Festigkeit erreicht. Dieser Prozess braucht jedoch Zeit: Damit eine Piste den Ansprüchen der Schneesportler mindestens einen Tag standhält, benötigt der Schnee rund 8 Stunden Sinterzeit.

 

Der richtige Zeitpunkt für die Pistenpräparation hängt von der Beschaffenheit des Schnees, der Menge an zu erwartendem Niederschlag und Temperaturverlauf in der Nacht ab. Tipp: Bei Neuschnee sollte grundsätzlich nur mit wenig Anpressdruck gefräst werden. Denn je weniger Anpressdruck, desto besser steigt die Maschine.