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Zwei Profis gemeinsam auf der Piste: PistenBully 400 Park Pro und Shaper Markus Deutinger. Foto: Shuttleberg

Shuttleberg: Hundert Prozent Pistenbully

Im Skigebiet Flachauwinkl - Kleinarl arbeiten echte Profis. Während die Shaper einen der größten Snowparks Europas in Form bringen, pflegen die Mechaniker die Pistenmaschinen so gut, dass diese 10.000 Betriebsstunden locker schaffen.

Große Fluktuation, Unerfahrenheit, Schlamperei – all das sind Fremdwörter für das Pistenteam des Salzburger Skigebiets Flachauwinkl - Kleinarl.

 

Denn am „Shuttleberg“ arbeiten echte Profis mit ihren acht (bald neun) Pistenfahrzeugen. Diese stammen zu hundert Prozent aus dem Hause KÄSSBOHRER.

 

„Unsere 40 Kilometer Pisten präparieren wir mit zwei Solo- und fünf Windenmaschinen des Typs PistenBully 600 Polar. Für den Snowpark mit über 100 Obstacles nutzen wir zwei PistenBully Park Pro“, so Pistenchef Walter Viehhauser.

 

Rund 13 Fahrer sind jeden Winter unterwegs, hinzu kommen zwei Mechaniker in der Werkstatt. „Wir haben ein erfahrenes, internationales Team mit wenig Fluktuation, die Qualität der Präparierung ist dementsprechend gut“, freut sich Viehhauser.

Pistenchef Walter Viehauser

Theoretische und praktische Schulungen bei der PRO ACADEMY von KÄSSBOHRER setzen den Fahrkünsten noch eine Schippe drauf.

 

Das neueste Fahrzeug im Fuhrpark ist seit 2018 der aktuelle PistenBully 600 in der Premiumausführung Polar.

 

„Wir setzen immer auf das stärkste Modell, die höhere Leistung macht den Einsatz effizienter und das Fahrzeug langlebiger“, ist der Pistenchef überzeugt.

 

Im Vergleich zu den älteren Maschinen im Skigebiet beobachten Viehhauser und sein Team enorme Entwicklungssprünge bei PistenBully.

Snowparkchef Markus Deutinger

„Die Winde wird immer leichter, trotzdem hat sie mehr Zugkraft. Der Motor ist stärker, die Hydraulik besser, der Rahmen stabiler geworden“, sagt Markus Deutinger, Leiter der Shape- Crew.

 

Am meisten freuen sich die Fahrer über die bequemere Sitzposition und die Steuerung der neueren Maschinen per Joystick.

 

„Damit können wir einerseits feiner, entspannter und eleganter arbeiten. Andererseits schont die stets gleichmäßige Drehzahl den Motor“, betont Deutinger.

Der PistenBully 400 Park Pro wird für den Bau und Erhalt der Obstacles eingesetzt. Foto: Shuttleberg

Der Snowpark wird täglich geshaped

Bei allen Vorteilen, die das „Flagschiff“ PistenBully 600 auch besitzt, im Snowpark setzt Deutinger meist das Modell Pisten- Bully 400 Park Pro ein: „Dieser ist leicht, wendig und übersichtlich. Wenn wir feine Schanzen, Kicker, Boxen und Rails shapen, muss das Kraft-Wendigkeits-Verhältnis stimmen“, so der Shape-Profi.

 

Da würden die beiden Park Pro einfach größere Fahr-Radien ermöglichen. „Die 600er brauchen wir dagegen für die groben Arbeiten, bei denen große Schneemengen bewegt werden müssen“, fügt Deutinger hinzu.

 

Während der Saison shapen er und seine Kollegen jeden Tag rund 100 im Skigebiet verteilte Obstacles nach. Insbesondere der 1,5 Kilometer lange Absolut Park benötigt als größter und bekanntester Terrain Park der Alpen intensive Vor- und Nachbereitung.

 

Entsprechend stark werden die PistenBully beansprucht „Die Fräse ist viel in der Luft, das Fahrzeug bewegt sich oft auf engem Raum, die Ketten fahren häufig über Geländekanten“, erklärt Deutinger. Bei Parkmaschinen müsse man die Betriebsstunden mit Blick auf den Verschleiß doppelt rechnen.

Nur durch intensive Wartung erreichen die PistenBully auf dem Shuttleberg bis zu 12.000 Betriebsstunden. Fotos: SI/Surrer

Zwischen 10.000 und 12.000 Stunden im Betrieb

Damit daraus kein Problem entsteht, dafür sorgt Günther Hochfilzer und sein Team.

 

Der Werkstattleiter bringt den Fuhrpark des Shuttlebergs auf Vordermann – und das um einiges intensiver als viele andere Skigebiete: „Nach der jährlichen Revision sehen unsere frisch lakierten PistenBully wie neu aus.

 

Wir haben von der Geschäftsführung die Freiheit, vorrausschauend zu reparieren und die Fahrzeuge sehr sorgfältig zu pflegen“, freut sich Hochfilzer.

 

Und die Zahlen geben ihm Recht: Bis zu 12.000 Betriebstunden erreicht bei ihm ein PistenBully, bevor er vom aktiven in den Reservedienst wechselt.

 

Zum Vergleich: Andere Skigebiete tauschen ihre Pistenraupen nach 8.000 Betriebsstunden aus.

Hochfilzer setzt komplett auf KÄSSBOHRER-Originalteile, insbesondere auf verstärkte Bänder und Sieben-Band-Ketten, um die Lebensdauer der Maschinen zu steigern:

 

„1.200 Betriebsstunden pro Maschine pro Jahr hinterlassen ihre Spuren. Ersatzteile müssen daher rasch und in bester Qualität verfügbar sein.“

 

Der Kundenservice von KÄSSBOHRER mit Sitz im nahen Kuchl sei hier eine große Hilfe. „Innerhalb einer Stunde haben wir die bestellten Teile da. Falls wir wirklich mal einen Monteur brauchen – wir machen das meiste selbst – dann ist dieser ebenfalls in kürzester Zeit vor Ort“, berichtet Hochfilzer.

 

Da am Shuttleberg nur die Marke PistenBully vertreten ist und der Rahmen der Modelle 400 und 600 sich gleichen, benötigen die Mechaniker auch kein großes Lager.

 

Auf den neuesten PistenBully 600 angesprochen, kommt auch der Werkstattleiter ins Schwärmen: „Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist der Level Red noch ein Stück wartungsfreundlicher geworden. Er ist übersichtlich aufgebaut und man kommt schnell zum Innenleben.“

Fazit

Zusammengefasst vertraut das Pistenteam des Shuttlebergs zu hundert Prozent auf KÄSSBOHRER und die Marke PistenBully. Profis arbeiten eben mit Profis zusammen.