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Manche Gebiete bekommen unverhältnismäßig wenig Aufmerksamkeit. Durch den richtigen Post auf Instagram und Co. schafft man es die Besucherströme gezielt zu lenken. Foto: SI/Mair

Destinationsmarketing

Reichweiten bewusst nutzen

Influencer Marketing – was sollten Seilbahner beachten?

 

Jede Medaille hat zwei Seiten, das trifft natürlich auch auf die Besucher in Skigebieten zu. Wenn man den Berichten vieler Medien vertraut, leiden die heimischen Regionen oft am Over-Tourismus. Die Auslastungszahlen sprechen da aber oft ein anderes Wort.

 

Nicht einmal während der Spitzenzeiten werden 100% Auslastung erreicht. Das Problem der Gebiete scheint es, dass alle Besucher zu den gleichen Zeiten an den gleichen Orten sein wollen. Hier kommt es dann zu einer Überbelastung, während in der restlichen Region noch Kapazitäten zur Verfügung stehen.

 

Wie schafft man es also die Besucherströme aufzuteilen, um nicht nur die Gäste, sondern auch die Einheimischen zu entlasten? Die Lösung scheint einfach, die Touristen müssen an mehr als nur die zwei bekannten Hotspots gebracht werden. Doch wie? Eine Möglichkeit wäre es Influencer Marketing einzusetzen.

Influencer gesucht

Die Berufsgruppe der Influencer kann, wenn richtig eingesetzt, einen großen Einfluss auf die Lenkung der Besucherströme nehmen. Ein richtig platziertes Foto auf Instagram kann einen gemütlichen Ort leicht zum beliebten Ausflugsziel machen. Durch eine Kooperation mit einem solchen Botschafter kann man die Besucher bewusst zu verschiedenen Plätzen leiten und so für eine Entzerrung sorgen.

 

Wichtig dabei ist selbstverständlich die richtige Wahl des Markenbotschafters. Die größte Wirkung erzielt man wie so oft, wenn man Qualität vor Quantität setzt. Sogenannte Niescheninfluencer haben eine kleinere, aber dafür sehr genau definierte Zielgruppe.

 

So kann man seine Botschaften besser an die gewünschte Personengruppe anpassen und außerdem viel Geld sparen. Influencer kennen ihren Marktwert genau.

Aus der Hand

Wenn man sich für die Zusammenarbeit mit einem solchen Partner entscheidet, muss man sich auch im Klaren sein, dass ein gewisser Kontrollverlust mit der Kooperation einhergeht.

 

Es obliegt dem Influencer zu posten was er oder sie für richtig hält. Eine schlechte Zusammenarbeit kann durch die Reichweite des Influencers auch einen negativen Effekt haben und so ungewollte Auswirkungen auf den Marktauftritt haben.

Achtung Hashtag

Durch Hashtags kann man die Reichweite eines Beitrages stark erhöhen, doch erfolgreiche Influencer wissen genau, welche Hashtags den gewünschten Erfolg erzielen und setzen diese auch bewusster ein.

 

Bei erfolgreichen Bloggern findet man oft nicht mehr als drei oder vier. Wenn man sich genau überlegt, welche Zielgruppe man ansprechen möchte, gibt es viele Möglichkeiten dies auf eine innovative Weise zu tun. So wird das Destinationsmarketing schnell zum Management und die Erfolge stellen sich schneller ein als man glaubt. tm