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Der Bergespezialist erreicht über das Tragseil das Fahrbetriebsmittel. Fotos: PETZL

Petzl

Die Passion einer Familie

Das Familienunternehmen PETZL hat es sich zur Aufgabe gemacht innovative Lösungen, Produkte und Leistungen zu entwickeln. Und das seit über 40 Jahren.

 

PETZL hat es sich zur Aufgabe gemacht innovative Lösungen, Produkte und Leistungen zu entwickeln, die es den Menschen ermöglichen, sich im vertikalen Gelände fortzubewegen, zu positionieren, zu sichern und bei Dunkelheit über eine sichere Beleuchtung zu verfügen. „Wir suchen permanent nach den richtigen Antworten auf die Wünsche der Anwender in puncto Effizienz, Ergonomie, Komfort und Zuverlässigkeit.

 

Die Anforderungen der Anwender im praktischen Einsatz und ihr Engagement bestimmen unser Handeln, um sie bei ihrem Streben nach dem „Unerreichbaren“ zu begleiten. Und das seit über 40 Jahren“, so Paul Petzl.

Petzl: ein Name, viele Werte

Der Name Petzl auf den Produkten steht seit jeher für das Engagement der Familie Petzl, nur die besten Ausrüstungen für die Anwender herzustellen. Das Abenteuer begann mit Fernand Petzl´s Passion für die Speläologie (Höhlenforschung), für die er sein handwerkliches Talent einsetzte. So wurde der Grundstein für das Know-how in der Entwicklung und Herstellung von Lösungen zum Aufsteigen, Abseilen, Sichern und Fortbewegen bei Dunkelheit gelegt.

 

1970 wurden in einer Werkstatt in Saint- Nazaireles Eymes (lsere, Frankreich) die ersten Produkte unter dem Namen „Fernand Petzl“ hergestellt. Die 1975 gegründete Firma PETZL beschäftigt heute über 800 Mitarbeiter und hat sich zu einer internationalen Gruppe entwickelt.

 

Petzl ist bis heute ein Familienunternehmen geblieben, das an seinen Werten festhält: sich seine Unabhängigkeit und Entscheidungsfähigkeit bewahren, eine langfristige Vision entwickeln, den Menschen in den Mittelpunkt stellen, seinem Qualitätsanspruch in der Fertigung gerecht werden. Heute sichert ein Familienrat, dessen Vorsitzender Paul Petzl ist, den Fortbestand des Unternehmens.

Der Bergespezialist bereitet die Bergung der Skigäste vor.

Ein Pionier-Unternehmen

Um das schier Unerreichbare zu erreichen, muss man sich immer wieder neu erfinden. Seit der Entwicklung der ersten Seilklemmen und Abseilgeräte, mit denen der Grundstein für die Fortbewegung am Seil gelegt wurde, stand der Name Petzl stets für Innovation und neue Techniken.

 

Stirnlampen, Sichern, Rettung, Eisklettern, Fortbewegung auf dem Gletscher. In diesen und anderen Bereichen haben die Innovationen von PETZL zur Weiterentwicklung der Ausrüstung und der Aktivitäten beigetragen. Die seit 1970 angemeldeten 700 Patente symbolisieren die Innovationsfähigkeit des Unternehmens.

 

Die technischen Neuentwicklungen basieren immer auf einem intensiven Dialog mit dem Anwender, um seine Erwartungen besser zu verstehen und ihm Produkte anzubieten, die seinen Anforderungen gerecht werden. Eine Herangehensweise, bei der PETZL keine Kompromisse eingeht.

 

 

Den Wandel beschleunigen, sich verändern, Innovationen entwickeln, um dem Qualitätsanspruch von Sportlern und professionellen Anwendern gerecht zu werden, auch das ist Teil der Entwicklungs- und Produktionsphilosophie von PETZL. Prüfturm zum Testen der Produkte, Experimentierzentrum, individuelle Kontrollen, Lean Production, in allen diesen Bereichen hat Petzl Pionierarbeit geleistet.

Know-how und Qualitätsanspruch

Petzl blickt auf über 40 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Lösungen für vertikale Aktivitäten und Beleuchtung zurück. Heute entwickelt, fertigt und vertreibt Petzl Millionen Produkte in der ganzen Welt.

 

Die Fertigung der PetzlProdukte erfordert sowohl umfangreiche Materialkenntnisse - Textil, Metall, Kunststoff - als auch Kenntnisse auf speziellen technologischen Gebieten - Kunststoffverarbeitung, Spritzguss, Nähtechnik, Schmiedetechnik, LED, Elektronik usw.

 

Diese Fachkompetenzen ermöglichen es Produkte herzustellen, die den Anforderungen der Anwender und den Einsatzbedingungen (Stoßfestigkeit, Abriebfestigkeit, Temperaturbeständigkeit usw.) gerecht werden.

Rettung an Skiliften

Wenn ein Skilift oder eine Seilbahn ausfällt, muss der Betreiber die Fahrgäste gemäß dem Bergungs- und Rettungsplan evakuieren. Die Evakuierung muss innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums erfolgen und wird in der Regel vom Betriebspersonal durchgeführt. tm

Technische Besonderheiten: Rettung am Skilift

• Der Zugang zu den Fahrgästen erfolgt über die Masten und entlang des Drahtseils.

• Die Vorgänge werden gleichzeitig von mehreren eigenständigen Teams ausgeführt. Diese bestehen in der Regel aus: - einem am Drahtseil hängenden Retter, der die Fahrgäste evakuiert und von einem auf dem Mast befindlichen Kollegen gesichert wird - einer am Boden befindlichen Person, welche die Fahrgäste in Empfang nimmt und die Fortbewegung des Kollegen am Drahtseil führt.

• Der Erfolg der Evakuierung ist in hohem Maße von der Ausbildung und dem Training des Betriebspersonals (mindestens einmal jährlich) abhängig.

Im Zeitraffer