DE
DE
EN

CEO Markus Hasler. Foto: Zermatt Bergbahnen

Investitionen nach Corona

Der Lockdown aufgrund der Coronavirus-Pandemie sorgt in der Schweiz für große Ungewissheit und Umsatzeinbussen in fast allen Branchen. Statt in Schockstarre zu verfallen, konzentriert sich die Zermatt Bergbahnen AG (ZBAG) auf die Zeit "danach".

 

So hat sich der Verwaltungsrat entschieden, trotz der erschwerten Ausgangslage die Großinvestitionen im Umfang von ca. 60 Millionen Schweizer Franken über die nächsten zwei Jahre wie geplant zu tätigen. Zu diesem Entscheid tragen auch die Zusatzfinanzierungen der Banken bei.

 

Sobald die Wetterverhältnisse es zulassen und keine weiteren behördlichen Entscheide in Bezug auf das Coronavirus den Bauarbeiten im Wege stehen, nimmt die ZBAG ab Mitte April 2020 den Neubau der Gondelbahn Kumme in Angriff und setzt die Realisierung der 3S Bahn Matterhorn glacier ride II fort.

Zum Entscheid äußert sich CEO Markus Hasler folgendermassen: "Mit den Investitionen und der Aufnahme der Bauarbeiten wollen wir unserer Vorreiterrolle innerhalb und ausserhalb der Destination Zermatt-Matterhorn gerecht werden und aufzeigen, dass wir alle miteinander diese Herausforderung meistern können.

 

Wir möchten auch bei unseren Leistungspartnern und Gästen sowie regionalwirtschaftlich ein Zeichen setzen, dass wir an die Zukunft glauben und trotz den erschwerten Bedingungen weiterhin bereit sind, in moderne Anlagen und Angebote zu investieren." Die ZBAG schaut also mit Optimismus auf die Zeit nach der Krise und die Vorbereitungen für eine eventuelle Aufnahme des Sommerbetriebes laufen bereits auf Hochtouren.