Gletscherbahnen Kaprun: Rekord beim Umsatz
Mit insgesamt 1.272.732 Gästen und Gesamterlösen von 72,9 Millionen Euro – ein Plus von 3 bzw. 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr – schließt die Gletscherbahnen Kaprun AG das Geschäftsjahr 2024/25 als das bislang besucher- und umsatzstärkste in ihrer Unternehmensgeschichte ab. Worauf investiert das Unternehmen heute?
Ortler Skiarena: Neuer Name und Ganzjahreskarte
Der Bergbahnenverbund Ortler Skiarena hat eine bedeutende Neuerung angekündigt: Die Ortler Skiarena wird zur Südtirol Skiarena. Außerdem soll eine neue Ganzjahreskarte die Nutzung der Aufstiegsanlagen für Einheimische attraktiver machen.
Schneesicherheit: Beschneiung als Überlebensfrage
Beschneiung, Finanzierung und Führung bestimmen die Zukunft von kleinen Skigebieten. Das größte – für Geschäftsführer haftbare – Risiko liegt im Zögern und Nichtstun, davon ist unser Autor Thomas Kalcher überzeugt. Die größte Chance sieht er in mehr Öffnungstagen.
Klimawandel als Chance: Ein genauerer Blick
SI-Experte Domenico Bergamin über Erwartungen an den Sommertourismus, verbreitete Denkfehler und die Zukunft des alpinen Angebots.
Planai erweitert Speicherteich Bruckmoos
Mit Ende der Wintersaison 2025/26 erweitern die Planai-Hochwurzen-Bahnen den bestehenden Speicherteich „Bruckmoos“ auf der Planai. Das Fassungsvermögen wird dabei von derzeit rund 80.000 Kubikmeter auf etwa 200.000 Kubikmeter erhöht. Im Zuge der Arbeiten werden auch Teile der Beschneiungsinfrastruktur auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Säntisbahn: Erneuerung des Verwaltungsrates
Mit der Eröffnung der neuen Säntisbahn beginnt eine mehrjährige Strategiephase – und der Verwaltungsrat kündigt personelle Veränderungen an. Wer künftig im Gremium sitzt, wie das Projekt „Säntis 2026“ voranschreitet und wie sich das Umsatzjahr 2025 entwickelt hat – lesen Sie im SI-Artikel.
Speicherteiche: Herzen der Beschneiung
Speicherteiche sichern die Schneesicherheit und damit das Wintergeschäft: Klenkhart & Partner beherrschen dieses Metier. Das beweisen einmal mehr die aktuellen Projekte.
Doppelmayr Gruppe realisiert weltweit 84 neue Seilbahnen
Die Doppelmayr Gruppe kann erneut eine beeindruckende Projektbilanz vorweisen. Im vergangenen Jahr hat der Seilbahnhersteller weltweit 84 Neuanlagen an Kunden übergeben. Regional führt Europa das Ranking mit 55 Neuanlagen an. Es folgen Nordamerika (17), Asien (8), Ozeanien (3) und Südamerika (1) - darunter ganz spezielle Projekte.
Rekordjahr für die HTI Gruppe
Die HTI Unternehmensgruppe schloss das Jahr 2025 mit einem um 221 Millionen Euro höheren Umsatz als im Vorjahr ab. Präsident Anton Seeber: „Das ist ein bedeutendes Ergebnis, das einmal mehr unsere unternehmerische Vision von Innovation, Internationalisierung und Diversifizierung belohnt und bestätigt.“ Zugleich blickt die Gruppe bereits auf die wichtigsten Neuigkeiten für 2026.
Schnee, Sinn und Geschäftsmodelle: TFA adressiert Bergbahn-Schmerzpunkte
Von Wassermangel für die technische Beschneiung über rutschende Gebäude durch tauenden Permafrost bis hin zur Suche nach einer neuen Lifestyle-Identität und zukunftsweisenden Konzepten wie der „Private Ski Community“: Diese und weitere Herausforderungen standen im Mittelpunkt des 35. TourismusForums Alpenregionen (TFA), das vom 13. bis 15. April in Lech am Arlberg stattfand. Eine SI-Zusammenfassung.
ENTSCHEIDENDE
BEITRÄGE
Doppelmayr Gruppe: Vier Länder – vier Mal AURO
Unter den zahlreichen Neuanlagen der Doppelmayr Gruppe stechen die vier Kabinenbahnen Face Nord (Frankreich), Nube d‘Argento (Italien), Schwarzwand (Österreich) und Weglosen–Seebli (Schweiz) heraus. Sie können ohne Bedienpersonal betrieben werden – dank AURO.
Gegentrends im Tourismus
Jeder Trend hat einen Gegentrend – auch im alpinen Tourismus. Beide zusammen gehen mit der Zeit eine Synthese ein. Bergbahnen können diese nutzen, um die Zukunft zu gestalten – vom Gast über den Mitarbeiter bis zum Einheimischen. Wie, das erläutert Zukunftsforscher Tristan Horx.
Neue Impulse für mehr Gewinn am Berg
Seit acht Jahren bringt das BergNetzWerk Entscheidungsträger aus der alpinen Tourismus- und Seilbahnbranche zusammen. 2026 erwarten die Teilnehmer Keynotes aus den Bereichen Finanzen, Spa und Tunnelbau. Bonus: ein interaktives Format zum Erfahrungsaustausch.
Camping: Boom in Österreich und Großprojekt in Südtirol
Reisen mit Wohnmobil liegen weiterhin im Trend. Auch Skigebiete und Seilbahnbetreiber reagieren darauf: Die Kronplatz Holding AG in Südtirol plant heuer einen neuen Campingplatz mit 250 Stellplätzen. Ein Blick auf das Projekt und die aktuelle Entwicklung beim Camping.
AKTUELL
SI-URBAN
Peru: Neue Seilbahn geht in Kürze in Betrieb
In Lima entsteht derzeit ein alternatives Verkehrsmittel, das zugleich als neue Touristenattraktion dienen soll. Was ist über das Projekt bekannt?
Seilbahn als Booster
Wie können urbane Seilbahnen Wirtschaft und Gesellschaft stärken? Urbane Seilbahnen sind mehr als nur ein Verkehrsmittel. Sie lösen positive soziale und ökonomische Effekte aus. Welche, das hat Clemens Schneider für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg (Deutschland), erforscht.
Bonn: Aktuelle Kosten und neuer Zeitplan für die Seilbahn
Die Seilbahn in Bonn soll ab 2032 Teil des öffentlichen Nahverkehrs sein. In den letzten Monaten hat sich beim Projekt einiges getan: Die Trasse wurde optimiert und der Nutzen-Kosten-Index neu berechnet. Welche Änderungen gibt es genau im Projekt?
City Cable Car Solutions 3CS debuts at Mountain Planet
Cities worldwide face mobility challenges where cable cars offer innovative solutions. Following its premiere at Interalpin 2025, the international platform 3CS will debut at Mountain Planet in Grenoble from 21 to 23 April 2026, with the main event on 22 April.
ENTSCHEIDENDE
BEITRÄGE
Potenzial- und Hemmfaktoren für urbane Seilbahnen
Der Ballungsraum München mit rund 1,5 Millionen Einwohnern ist stark vom Pendlerverkehr geprägt. Gleichzeitig bestehen Defizite bei tangentialen Querverbindungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Welche Faktoren können für und gegen eine urbane Seilbahn sprechen?
Urbane Seilbahnen: Von der Idee bis zur Umsetzung
Urbane Infrastrukturprojekte erfordern eine solide Vorbereitung und Planung, doch ausgerechnet bei der Seilbahn scheint dies oft ignoriert zu werden. Der Öffentlichkeit werden Ideen präsentiert, ohne vorab zu prüfen, welche Mobilitätsbedürfnisse überhaupt erfüllt werden sollen und welche Auswirkungen diese Verbesserung haben werden. Wie man es richtig macht, zeigt das erfolgreich umgesetzte Projekt „Câble C1“ bei Paris.
Urbane Pläne im Heimatland der Seilbahn
Seilbahnen sind untrennbar mit der Schweiz verbunden und prägen das Image des Landes als Sport- und Naturdestination. Doch die urbane Variante tut sich bisher schwer. Trotzdem gibt es einige Projekte, von denen manch eines schon recht weit ist.


